M.2 SSD wird nicht erkannt: Professionelle Datenrettung für IT-Experten in Berlin

April 8, 2024
6 min. lesezeit

Ein IT-Spezialist aus Berlin stand vor einem Rätsel, als er eine ältere M.2 SSD in ein neues System einbaute. Obwohl die Hardware korrekt gesteckt war, blieb das Ergebnis ernüchternd: Die M.2 SSD wird nicht erkannt, weder vom BIOS noch von Windows.

Was als Routineaufgabe begann, entwickelte sich schnell zu einem kritischen Szenario für die betroffenen Projektdaten.

In dieser Situation hängen oft Zeitpläne und wichtige Arbeitsergebnisse am seidenen Faden. Der Experte wusste, dass jeder falsche Handgriff den endgültigen Datenverlust bedeuten könnte (ein Risiko, das kein Profi eingehen möchte).

Die Suche nach der Ursache führte ihn schließlich zu den Spezialisten von PITS Datenrettung, um eine Lösung für das scheinbar tote Laufwerk zu finden.

Analyse der Ausgangslage: M.2 SSD unsichtbar im System

Der betroffene IT-Spezialist aus Berlin nutzte eine M.2 NVMe SSD als Speichermedium für umfangreiche Projektarchive. Nach dem Einbau der Hardware in ein anderes System verweigerte der Datenträger jegliche Kommunikation mit dem Host-Rechner.

Weder die Windows-Datenträgerverwaltung noch die BIOS-Ebene zeigten eine Reaktion (das Laufwerk blieb vollständig unsichtbar).

Da herkömmliche Software-Tools keine Zugriffsmöglichkeit boten, war eine professionelle Diagnose in unserem Labor der nächste logische Schritt zur Sicherung der Daten.

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SSD wird nicht erkannt Controller-Fehler oder Firmware-Bug Permanenter Datenverlust Stromzufuhr sofort trennen
Laufwerk fehlt im BIOS Physischer Defekt oder Inkompatibilität Folgeschäden an Speicherzellen Fachmännische Labor-Analyse

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Problemursache: Warum die SSD im BIOS nicht angezeigt wurde

Die tiefgehende Analyse in unserem Labor ergab, dass die vermutete Inkompatibilität mit dem Mainboard nur ein Teil des Problems war. Tatsächlich zeigte unsere Diagnose einen kritischen Fehler innerhalb der internen Steuerung der NVMe SSD.

Ein spezifischer Defekt in der Firmware sorgte dafür, dass der Controller in einen sogenannten Busy-Modus (BSY) verfiel.

In diesem Zustand meldet sich das Laufwerk nicht mehr ordnungsgemäß beim Host-Controller an (das Resultat ist ein komplett unsichtbares Medium in der BIOS-Ansicht).

Da der Prozessor der SSD die Speicherzellen nicht mehr adressieren konnte, war ein Zugriff über Standard-Schnittstellen technisch unmöglich geworden. Ein klassischer SSD Controller Defekt verhinderte somit jegliche Datenübertragung, was die professionelle SSD Datenrettung unumgänglich machte.

Was man vermeiden sollte: Gefahren bei SSD-Ausfällen

Wenn eine SSD wird im BIOS nicht angezeigt, ist der Impuls groß, durch wiederholtes Neustarten oder verschiedene Adapter eine Lösung zu erzwingen. Doch gerade bei M.2 NVMe Medien ist Vorsicht geboten.

Da SSDs eine begrenzte Anzahl an Schreibzyklen haben und Firmware-Fehler durch unkontrollierte Stromzufuhr verschlimmert werden können, führen viele DIY-Versuche oft zum endgültigen Verlust der Daten.

Auch das „Einfrieren“ oder das Erhitzen des Datenträgers (alte Mythen aus der Zeit der Festplatten) ist bei moderner Flash-Technologie absolut kontraproduktiv. Solche Maßnahmen können die empfindlichen Speicherbausteine (NAND-Flash) irreparabel beschädigen.

Achtung: Hohes Risiko

Vermeiden Sie Formatierungsversuche, da diese Dateisystemstrukturen löschen. Nutzen Sie keine minderwertigen Adapter, die Spannungsspitzen verursachen können. Setzen Sie keine Rettungssoftware ein, wenn ein Hardware-Defekt vorliegt, um den Controller nicht weiter zu belasten.

Datenrettungsprozess bei PITS: Schritt für Schritt

Um die Daten des Berliner IT-Experten zu sichern, war ein strukturiertes Vorgehen in unserer kontrollierten Laborumgebung notwendig. Da die NVMe SSD Wiederherstellung aufgrund des blockierten Controllers nicht über Standardwege möglich war, kamen spezialisierte Hardware-Tools zum Einsatz.

Diagnose und Stabilisierung

Zuerst wurde die SSD an einen speziellen Hardware-Emulator angeschlossen. Dies ermöglichte es unseren Technikern, den defekten Controller zu umgehen und direkt auf die Service-Area der Firmware zuzugreifen, ohne den Datenträger weiter zu belasten.

Firmware-Reparatur

Durch den Zugriff auf die Systemebene der SSD konnten die beschädigten Firmware-Module korrigiert werden. Ziel war es, den „Busy-Status“ aufzuheben, damit der Controller wieder Befehle zur Datenübertragung annehmen konnte.

Erstellung eines physischen Images

Nach der Stabilisierung wurde eine sektorweise Kopie (Image) der SSD erstellt. Wir arbeiten bei der Datenrettung von SSDs niemals auf dem Originaldatenträger, um das Risiko eines plötzlichen Totalausfalls der Speicherzellen zu minimieren.

Logische Datenextraktion

Im letzten Schritt wurde das Dateisystem aus dem erstellten Image rekonstruiert. Hierbei konnten die ursprünglichen Verzeichnisstrukturen und Dateinamen des Projektarchivs wieder sichtbar gemacht werden.

Kurz erklärt: Firmware-Emulation

Diese Technik umgeht den gesperrten Controller, indem sie dem Laufwerk einen sicheren Wartungsmodus simuliert. So erhalten wir direkten Zugriff auf Datenbereiche, die für das Betriebssystem unsichtbar bleiben.

Ergebnis der Datenrettung: Erfolgreiche Rekonstruktion

Durch die gezielte Firmware-Reparatur konnten die Spezialisten von PITS Datenrettung die gesamte Verzeichnisstruktur der M.2 SSD wiederherstellen. Der Berliner IT-Experte erhielt so wieder vollen Zugriff auf seine wichtigen Projektarchive.

Da der Defekt auf der Steuerungsebene lag und die Speicherzellen intakt waren, konnten die Daten nahezu vollständig gesichert werden. Nach einer abschließenden Integritätsprüfung wurden die Dateien verschlüsselt übergeben.

Die professionelle NVMe SSD Wiederherstellung verhinderte in diesem Fall einen dauerhaften Datenverlust.

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Checkliste für den Ernstfall: Richtig reagieren

Wenn ein Datenträger wie eine M.2 SSD plötzlich nicht mehr erkannt wird, ist besonnenes Handeln entscheidend. Unabhängig davon, ob Sie Privatanwender oder IT-Profi sind, helfen diese Schritte, die Chancen auf eine erfolgreiche Rettung zu wahren:

  • Sofortiger Stopp: Trennen Sie das Gerät bei den ersten Anzeichen von Fehlern vom Strom, um automatische Reparaturversuche des Betriebssystems zu unterbinden.
  • Hardware-Check einschränken: Testen Sie die SSD maximal an einem zweiten, kompatiblen System. Wird sie auch dort nicht erkannt, liegt meist ein interner Defekt vor.
  • Keine Software-Experimente: Verzichten Sie auf Tools, die Schreibzugriffe erzwingen oder versuchen, Partitionstabellen neu zu schreiben.
  • Kühlung beachten: Sorgen Sie dafür, dass die SSD nicht überhitzt, da instabile Controller in diesem Zustand oft thermische Probleme entwickeln.
  • Expertenrat einholen: Kontaktieren Sie bei kritischen Daten ein professionelles Labor, bevor physische Manipulationsversuche unternommen werden.

Fazit und nächste Schritte

Der Fall aus Berlin zeigt: Auch wenn eine M.2 SSD wird nicht erkannt, ist eine Rettung durch Experten oft möglich.

Die Kombination aus besonnenem Nutzerverhalten und spezialisierter Labortechnik sicherte hier den Erfolg. Eine professionelle SSD Datenrettung bleibt der sicherste Weg, um kritische Datenverluste zu vermeiden.

Haben Sie ein ähnliches Problem? Vermeiden Sie riskante Selbstversuche und kontaktieren Sie PITS Datenrettung für eine professionelle Analyse Ihres Datenträgers.

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Häufig gestellte Fragen

Dies kann an einem defekten Controller, einer beschädigten Firmware oder physischen Schäden an den Kontaktstellen liegen. In vielen Fällen schaltet die SSD in einen Schutzmodus, der den Zugriff blockiert.

Ja, solange die NAND-Speicherbausteine intakt sind, können unsere Techniker durch das Umgehen des Controllers oder das direkte Auslesen der Chips oft eine Wiederherstellung erreichen.

Wenn der Fehler in der Firmware oder beim Controller liegt, wird auch ein anderer Adapter nicht helfen. Bleibt die M.2 SSD wird nicht erkannt, deutet dies auf ein internes Problem hin, das professionelle Hilfe erfordert.

Ja, sofern der Controller noch funktionstüchtig ist oder repariert werden kann. Für die Entschlüsselung der geretteten Rohdaten ist jedoch in der Regel das Passwort des Nutzers erforderlich.

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